Ankauf von Autos mit Motorschaden ein Risiko?

Kaufen und verkaufen sind immer zwei paar Schuhe. Bekommt der Verkäufer den Preis den er sich vorstellt, ist er aus dem „Schneider“. Das Risiko einen schlechten Kauf gemacht zu haben liegt ganz klar beim Käufer.

Diese Grundsatzregel betrifft so gut wie jeden Deal. Beim Ankauf von Autos mit Motorschaden kann nur mit einem profundes Wissen über Motorentechnik eine Einschätzung des aktuellen Marktwertes vorgenommen werden. Die Auto Bewertung sollte nur von Fachleuten vorgenommen werden, Laien zahlen oftmals schlichtweg zu viel.

Auto mit Motorschaden Bewertung

Versierte Autohändler mit einer KFZ – Ausbildung wissen was Sache ist. Marken-spezifische Gebrechen und Leiden sind Fachleuten bekannt. Schon alleine auf Grund einer telefonischen Schilderung, Alter des Autos und die Symptome, kann es möglich sein eine zutreffende Ferndiagnose zu stellen. So kann abgeschätzt werden ob sich der Ankauf von einem PKW zu dem angebotenen Preis zu einem lohnenden Geschäft entwickeln könnte. Dann wird ein potentieller Interessent entscheiden ob es sich lohnt das Angebot genauer „unter die Lupe zu nehmen“.
Ist das zu verkaufende Auto trotz (kleinem) Motorschaden noch fahrbar, wird man sich wohl darauf einigen, dass der Verkäufer mit dem Fahrzeug beim potentiellen Käufer vorstellig wird.
Handelt es sich um einen kapitalen Motorschaden wird sich der Kaufinteressent zum Verkäufer bewegen müssen.
Die Verkaufsverhandlungen können beginnen.

Motorschaden verkauf

Der Verkäufer wird die guten Eigenschaften des Fahrzeugs vorbringen, der Käufer wird alle auf Anhieb sichtbaren und hörbaren Mängel aufzählen um den Preis möglichst zu drücken.
Ob sich eine Reparatur noch rechnet hängt von Marke, Modell, Baujahr und Kilometerleistung ab. Auch der Gesamtzustand wie das Interieur, Rost und Lackschäden haben Einfluss auf eine faire Preisfindung.
Schlussendlich wird der Interessent ein verbindliches gebot abgeben. Der Verkäufer kann nun zustimmen oder weiter pokern. Firmen die solche Fahrzeuge ankaufen wissen sehr genau was aktuell für ein Fahrzeug in welchem Zustand zu erzielen ist. Sie wissen welche Marken besonders leicht einen Abnehmer finden und welche Marken eher zu einem „Ladenhüter“ verdammt sind. Ankauf plus Instandstellung plus seine Händlermarge werden dem möglichen Erlös gegen gerechnet. Was über bleibt kann der Verkäufer bekommen.
Hier beginnen oftmals Diskussionen. Verkäufer überschätzen sehr oft den Wert ihres Autos. Um ein Fahrzeug wieder in einem akzeptablem Zustand auf die Strasse zu bringen müssen Händler oft sehr viel investieren. Dies wird oft verkannt. Schnell mal entsteht der Eindruck der Händler möchte den Verkäufer „über den Tisch ziehen“. Mit guten Argumenten ist es dem Händler meistens möglich den Verkäufer auf den Boden der Realität zu holen.

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